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Angermann Hell

Über das Bier

Auf den ersten Blick wirkt das Angermann Hell wie ein klassisches bayerisches Helles. Doch das Etikett erzählt eine kleine fränkische Brauereigeschichte: Die Jahreszahl 1778 verweist auf die historische Brauerei Angermann in Mainleus-Rothwind. Diese stellte ihren Betrieb später ein. Die Marke Angermann wurde wiederbelebt und wird heute von der Kaiserdom Specialitäten Brauerei in Bamberg geführt. Damit steckt hinter dem preisgünstigen Hellen tatsächlich ein Stück oberfränkischer Brauereigeschichte. 

Geschmack und Eindruck

Im Glas zeigt sich das Angermann Hell in einem klaren Goldgelb. Die weiße Schaumkrone fällt je nach Verkostung unterschiedlich aus, wird aber als ordentlich bis mittelporig beschrieben. In der Nase stehen dezente Malz- und Getreidenoten im Vordergrund. Der Antrunk ist mild und leicht malzig, ohne besonders kräftige Akzente zu setzen. Im Mittelteil bleibt das Bier eher schlank und unkompliziert, mit einer zurückhaltenden Süße und wenig ausgeprägter Würze. Der Abgang ist kurz und mild, eine deutliche Hopfenbittere bleibt weitgehend aus. Insgesamt ein unaufgeregtes, leicht trinkbares Helles ohne große geschmackliche Überraschungen.

Fazit

Das Angermann Hell ist ein unkomplizierter Vertreter seiner Biergattung. Es setzt auf milde Malznoten, wenig Bittere und einen kurzen Abgang. Sein eigentliches Highlight liegt weniger im Glas als in seiner Geschichte: Hinter dem Namen verbirgt sich eine alte oberfränkische Brauereimarke, deren Tradition heute in Bamberg weitergeführt wird.

Angermann Markenvertrieb GmbH. 95336 Mainleus Oberfranken, Bayern, Deutschland

(Kaiserdom Specialitäten Brauerei GmbH Bamberg)

Bierstil: Helles Lagerbier

Gärungsart: untergärig

Alkoholgehalt: 4,9 % vol.

Stammwürze: nicht zuverlässig veröffentlicht

Optimale Trinktemperatur: ca. 7–8 °C (Empfehlung)

Bitterwert: nicht zuverlässig veröffentlicht

Note: 3,3