Kölsch und „Halve Hahn“
Wer in einer Kölner Kneipe sitzt und zum ersten Mal einen „Halve Hahn“ bestellt, erlebt oft einen kleinen Schreckmoment – denn statt des erwarteten halben Hähnchens landet ein herzhaft belegtes Brötchen auf dem Teller. Doch hinter diesem liebgewonnenen rheinischen Scherz verbirgt sich ein echter kulinarischer Hochgenuss: ein Roggenbrötchen, regional „Hefe“ genannt, dick mit Butter bestrichen und belegt mit einer satten Scheibe mittelalten Goudas, oft verfeinert mit scharrem Senf und sauren Gurken.
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