Optik und Geruch: Ein klassisches Helles beginnt bereits optisch mit seinem charakteristischen hellen Erscheinungsbild. Auch beim Duft steht die Balance zwischen Malz und Hopfen im Mittelpunkt. Die Brauerei beschreibt das Glocken Hell als würzig und malzbetont, mit einer dezenten Hopfung.
Antrunk: Im ersten Schluck zeigt sich die malzbetonte Ausrichtung. Eine angenehme Würze prägt den Einstieg, während die Hopfenbittere zunächst eher zurückhaltend bleibt. Damit folgt das Bier der klassischen Linie eines Thüringer Hellen.
Mittelteil und Körper: Im weiteren Verlauf steht das Zusammenspiel aus Malz und Hopfen im Vordergrund. Der Charakter bleibt würzig und ausgewogen, ohne dass eine besonders kräftige Hopfenbetonung das Gesamtbild bestimmt. Mit 4,5 % vol. bleibt das Glocken Hell dabei angenehm im klassischen Vollbierbereich.
Abgang: Zum Abschluss meldet sich die angekündigte dezente Bittere. Sie gibt dem Bier einen feinherben Ausklang und sorgt dafür, dass die malzige Würze nicht allein zurückbleibt. Ein eher klassischer Abschluss, wie man ihn von einem Hellen erwartet.
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