Ein Bier mit Charakter und einem Namen, der neugierig macht: Die „Rote Hilde“ kommt nicht aus dem gewöhnlichen Supermarktregal, sondern aus dem Umfeld des Bayerischen Brauereimuseums in Kulmbach. Schon die Bügelflasche und das auffällige Etikett machen deutlich, dass hier ein Stück Bierkultur im Mittelpunkt steht. Wir schauen uns an, was hinter diesem Museumsbier steckt.
Die „Rote Hilde“ wird in der Gläsernen Museumsbrauerei auf dem Gelände des Kulmbacher Mönchshofs gebraut. Dort geht es nicht nur darum, Biergeschichte auszustellen: In der kleinen Brauerei wird tatsächlich handwerklich gebraut. Die Sudmenge beträgt gerade einmal sieben Hektoliter. Verwendet werden Malze heimischer Mälzereien, Hopfen aus der Hallertau und das weiche Kulmbacher Brauwasser. Die Museumsbiere werden naturbelassen, also unfiltriert und nicht pasteurisiert, abgefüllt.
Die „Rote Hilde“ ist ein Bier nach Pilsner Brauart. Ihren kupfer-rötlichen Farbton erhält sie durch die Zugabe von Spezialmalz. Auch geschmacklich soll sie mehr bieten als ein gewöhnliches Pils: Die Brauerei beschreibt sie mit einer prickelnden Frische und einer fruchtig-herben Note.
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