Warum die Germanen Bier lieber als Wein tranken

Stell dir vor, du bist ein Germane im ersten Jahrhundert: lange Haare, Fellumhang, Axt in der Hand. Ein römischer Händler will dir edlen Wein andrehen. Du nimmst einen Schluck, schaust ihn ernst an und sagst: „Ganz nett… aber wo ist der Schaum?“ Und schwupps, schon war klar: Wein war den Römern vorbehalten, die Germanen blieben beim Bier – mit voller Überzeugung.

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Feste, Opfer und heilige Trünke

Bier spielte für die germanischen Stämme nicht nur im Alltag, sondern auch in der Religion eine zentrale Rolle. Viele der großen Jahresfeste – Sommersonnwende, Wintersonnwende (Jul), Erntedankfeste – waren ohne Bier kaum denkbar. Es galt als Gabe der Götter, als Lebensspender und als Zeichen des Wohlstands.

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