Erscheinungsjahr 2004
Genre Horror-Komödie / Zombie-Parodie
Regie Edgar Wright
Hauptdarsteller Simon Pegg, Nick Frost, Kate Ashfield
Laufzeit ca. 99 Minuten
Produktionsland Großbritannien
Altersfreigabe (FSK) ab 16 Jahren
Wenn du schon immer wissen wolltest, wie man mit einem Pint in der Hand, völlig unvorbereitet, untrainiert und leicht lebensmüde eine Zombieplage überlebt – Glückwunsch. Shaun of the Dead liefert dir die Antwort.
Spoiler: Es hat viel mit Bier zu tun. Und erstaunlich wenig mit Hirn.
Shaun, der menschgewordene Montagmorgen, stolpert in eine Welt voller Zombies und entscheidet sich für das Naheliegendste: Ab in den Pub. Weil: klar. Wenn die Zivilisation fällt, ist das erste Ziel nicht der Bunker oder eine Festung – nein, der Stammtisch.
Der Film serviert dir Splatter-Humor wie Nachos auf einem Kneipentresen: etwas klebrig, leicht eklig, aber man frisst es trotzdem weg und verlangt mehr. Dabei driftet Shaun of the Dead angenehm zwischen „Ich weine vor Lachen“ und „Ich weine, weil ich mich in Shaun etwas wiedererkenne“ – besonders, wenn es um das Talent geht, Probleme maximal lange zu ignorieren.
Malzfreunde-Fazit
Ein Film wie ein Pale Ale mit Schlagseite – erst spritzig, dann brennt’s leicht im Hirn. Perfekt für Abende, an denen das höchste Ziel im Leben ein gutes Bier ist und die Welt ruhig kurz untergehen darf, solange die Zapfanlage läuft.
Und wenn du danach keine Lust auf ein Pint bekommst, bist du vielleicht selbst schon ein Zombie.
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