- Name: Yellow Snow IPA (USA – oder frei übersetzt: „Egal, was du tust, nimm nicht den gelben!“)
- Bierstil mit kurzer Beschreibung: Ein knackiges, extrem erfrischendes American IPA mit satten 6,2 % vol. Alkohol und 68 IBU an bitterem Ernst. Geschmacklich eine volle Breitseite an sonnigen Zitrusnoten, spritziger Grapefruit und harzigen Pinienkernen – glücklicherweise absolut frei von den namensgebenden, tierischen Überraschungen.
- Die absolute Besonderheit (Der Ekel-Kult): Der Name ist eine direkte Hommage an die goldene, elterliche Lebensweisheit aus den USA: „Don't eat the yellow snow!“ (Fass keinen gelben Schnee an, Kinder!). Die Anarchie-Brauer von Rogue fanden es offenbar urkomisch, ein Bier nach dem ultimativen Kindheits-Albtraum zu benennen und es in strahlendem, sonnigen Gelb in die Gläser der Welt zu gießen.
- Der reale Kriegszustand (Wenn Frank Zappa anruft): Der Witz hörte abrupt auf, als die Rock-Legende Frank Zappa ins Spiel kam. Zappa hatte 1974 mit seinem Kult-Hit „Don't Eat the Yellow Snow“ Musikgeschichte geschrieben. Seine Erben und das Management fanden das Bier weniger lustig, sahen ihre Markenrechte im Arsch und zogen mit Anwälten in den Krieg. Ein waschechter Markenrechts-Streit entbrannte, bei dem die Brauerei schmerzhaft lernen musste, dass man sich mit Zappas Zombie-Anwälten besser nicht anlegt.
- Über die Brauerei: Die durchgeknallte Rebellen-Truppe von Rogue Ales (Oregon, USA) ist stadtbekannt für biergewordene Fieberträume – man erinnere sich nur an ihr Speck-Donut-Bier oder die Hefe aus dem Bart des eigenen Braumeisters.
- Preis & Verfügbarkeit: Ein legendärer Saison-Klassiker für schmerzfreie Genießer, der im gut sortierten Craft-Beer-Import für ca. 4,00 bis 6,00 Euro pro Flasche den Besitzer wechselt.
- Nachweis / Quelle: Dokumentiert in den Gerichtsakten der US-Markenbehörde, den Archiven von Rogue Ales und den schockierten Köpfen der Zappa-Community.
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