Bier des Monats März (Radegast Ratar)

Veröffentlicht am 1. März 2026 um 23:01

Im März, wenn die Tage länger und die Temperaturen milder werden, ist es Zeit für ein Bier, das sowohl erfrischt als auch Charakter zeigt. Das Radegast Ratar ist ein solches Bier – kräftig, bitter und mit einer Geschichte, die tief in der tschechischen Brautradition verwurzelt ist.

Das Radegast Ratar ist ein tschechisches Pilsner mit einem Alkoholgehalt von 4,3 % und einer Stammwürze von 11 °P. Es zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Bitterkeit aus, die mit 50 IBU höher ist als bei vielen anderen Bieren dieser Kategorie. Diese intensive Bitterkeit wird durch den Einsatz des Polaris-Hopfens erreicht, einer relativ neuen Sorte, die für ihre markante Bitterkeit und Aromen von Zitrusfrüchten und Gewürzen bekannt ist. Der Geschmack ist vollmundig und erfrischend, mit einer ausgewogenen Balance zwischen Malz und Hopfen.

Die Radegast-Brauerei wurde 1970 in Nošovice, in der Mährisch-Schlesischen Region Tschechiens, gegründet. Der Name des Bieres und der Brauerei leitet sich vom slawischen Gott Radegast ab, der für Gastfreundschaft und Wohlstand stand. Seit 1999 gehört die Brauerei zur Asahi-Gruppe und ist bekannt für ihre charakteristisch bitteren Biere. Das Ratar wurde entwickelt, um die Grenze des Bitterkeitsgrads in der tschechischen Braukunst zu erweitern und richtet sich an Bierliebhaber, die intensivere Aromen schätzen.

Der Name Ratar stammt von einem alten slawischen Stamm, dessen oberster Gott ebenfalls Radegast war. Dieser Name spiegelt die tiefe Verbundenheit mit der slawischen Mythologie und der Tradition wider. Das Etikett zeigt einen stilisierten Löwenkopf, der Stärke und Mut symbolisiert – Eigenschaften, die auch das Bier verkörpert.

Das Radegast Ratar ist ein Bier für diejenigen, die es gerne bitter mögen. Mit seiner intensiven Hopfenbittere und dem vollmundigen Geschmack bietet es ein einzigartiges Trinkerlebnis. Perfekt für den März, wenn man sich nach einem Bier sehnt, das sowohl erfrischt als auch begeistert.

 

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