Kaum ein Bier passt so gut zur Weihnachtszeit wie der Bock.
Seine Geschichte beginnt in klösterlichen Brauereien, wo Mönche im Winter ein besonders nahrhaftes, starkes Bier brauten, um die Fastenzeit zu überstehen. Dieses „flüssige Brot“ war die Urform des heutigen Weihnachtsbockes – süß, vollmundig, warm.
Heute ist der Weihnachtsbock vielerorts das Highlight der Adventszeit. Von hellgoldenen Festböcken bis zu tiefdunklen Doppelböcken wie „Salvator“ oder „Celebrator“ – sie alle eint ihr wärmendes, malzbetontes Herz.
Ein Schluck davon ersetzt jede Kerze im Adventskranz, so sagt man in Franken.
Serviert wird er am besten leicht temperiert, zu deftigen Gerichten oder einfach pur – als stiller Moment im Lichterglanz.
> Malzfreunde-Fazit: Der Weihnachtsbock ist kein Getränk – er ist ein Ritual. Ein Schluck Zeit, Ruhe und Genuss inmitten des Festtrubels.
Kommentar hinzufügen
Kommentare