- Name: EU-Thanasia
- Bierstil mit kurzer Beschreibung: Ein geschmacklich eher unauffälliges, als politischer Protest gebrautes Bier, dessen Brauer anscheinend dachten, die beste Würze für ein Kaltgetränk sei maximaler gesellschaftlicher Zündstoff.
- Wer es verbrochen hat: Verantwortlich für diesen heftigen PR-Aussetzer waren die Hamburger Buddelship Brauerei in Kollaboration mit der dänischen Craft-Beer-Schmiede Fanø Bryghus (sowie Beteiligung von Simian Ales).
- Die absolute Besonderheit (Der Name & Skandal): Der Name ist ein zynisches, extrem grenzwertiges Wortspiel aus „EU“ (Europäische Union) und „Euthanasie“ (Sterbehilfe). Erfunden wurde das Ganze als bissiger (und geschmacklich absolut fragwürdiger) Kommentar zur Brexit-Debatte – nach dem Motto: Die EU macht alle fertig, oder Großbritannien erlöst sich selbst auf die radikalste Art und Weise.
- Die Kontroverse: Kritiker und Journalisten – wie etwa die taz – liefen Sturm und zerlegten das Etikett als plattes, geschmackloses Machwerk. Das Ganze erinnerte stark an das Umfeld fragwürdiger subkultureller Musik-Labels (wie ehemals Oithanasie), was dem Bier einen sehr unschönen Beigeschmack verlieh.
- Verfügbarkeit: Keine Sorge, das steht nicht im normalen Supermarktregal. Das war eine extrem provokante Kollabo-Aktion, die während der Brexit-Krise vor allem für politische Aufregung, mediale Schelte und kollektives Fremdschamen sorgte.
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