Snake Venom (Brewmeister)

Veröffentlicht am 25. August 2025 um 14:18
  • Name: Snake Venom (Schottland)
  • Bierstil mit kurzer Beschreibung: Ein sogenanntes Extreme-Stout mit unfassbaren 67,5 % vol. Alkohol. Wer hier ein erfrischendes Feierabendbier erwartet, wird bitter enttäuscht: Das Zeug hat mehr Umdrehungen als die allermeisten harten Schnäpse. Optisch dunkel, dickflüssig und mit einer wärmenden Note, die eher an Tequila oder Whisky erinnert als an ein herkömmliches Malzgetränk.
  • Die Idee dahinter / Beweggrund: Ein bierernster Wettstreit unter schottischen und deutschen Brauern um den Titel des stärksten Biers der Welt. Da normale Hefe bei etwa 12 bis 15 % Alkohol stirbt, nutzte Brewmeister die sogenannte Gefrierkonzentrierung (Eisdestillation): Das Bier wird stark heruntergekühlt, das gefrorene Wasser wird entzogen, und zurück bleibt eine hochprozentige, zähflüssige Essenz. Der Beweggrund? Purer Größenwahn, PR-Kalkül und der unbändige Wille, die Leber der Kundschaft an ihre absoluten Belastungsgrenzen zu bringen.
  • Über die Brauerei / den Brauer: Die schottische Brauerei Brewmeister (ansässig in Keith, Moray) hat sich darauf spezialisiert, mit jedem neuen Sud Rekorde zu brechen. Sie schütteln sich bei solchen Projekten lachend die Hände, während Mediziner weltweit kollektiv die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
  • Preis & Verfügbarkeit: Regulaer im gut sortierten Getränkemarkt natürlich Fehlanzeige. Eine kleine 0,275-Liter-Flasche schlägt im Online-Fachhandel mit stolzen 50 bis 80 Euro zu Buche – was den Literpreis in Sphären hebt, bei denen selbst Champagner-Hersteller neidisch werden. (Und man trinkt es logischerweise auch aus dem Likörglas, nicht aus dem Maßkrug).
  • Nachweis / Quelle: Offiziell dokumentiert auf der Website von Brewmeister, belegt durch weltweite Berichte von Medienriesen wie der BBC und der Daily Mail über den damaligen Rekordkampf sowie von fassungslosen Destillat-Testern auf Bewertungsportalen.

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