Arrogant Bastard Ale (Stone Brewing / Arrogant Brewing)

Veröffentlicht am 25. Juli 2026 um 15:12
  • Name: Arrogant Bastard Ale (USA)
  • Bierstil mit kurzer Beschreibung: Ein kompromissloses American Strong Ale mit wuchtigen 7,2 % vol. Alkohol. Geschmacklich eine absolute Breitseite für die Geschmacksknospen: Es verbindet einen unerwartet schlanken Körper mit intensiver karamellartiger Malzsüße, dunklen Früchten und einer monströsen, langanhaltenden Hopfenbittere.
  • Die Entstehungsgeschichte (Der glückliche Unfall): Im Herbst 1995 versuchten die Gründer von Stone Brewing (Greg Koch und Steve Wagner), ein ganz normales Pale Ale zu brauen – doch irgendetwas ging schief (oder vielmehr: verdammt richtig). Sie hatten schlicht zu viel Malz und Hopfen verwendet. Statt es wegzuschütten, fermentierten sie den Sud und merkten: Niemand wird dieses aggressive Monster auch nur handhaben können. Am 1. November 1997 wurde der „Bastard“ schließlich auf die Menschheit losgelassen.
  • Das legendäre Marketing: Statt Kunden mit sanften Worten zum Kauf zu überreden, beschloss Mitgründer Greg Koch, den Spieß umzudrehen. Der originale Etikettentext ist berühmt-berüchtigt, weil er den potenziellen Käufer direkt beleidigt, ihm den Mumm abspricht und bezweifelt, dass er überhaupt genug geschmackliche Reife besitzt, um ein so intensives Bier zu würdigen („This is an aggressive beer. You probably won't like it...“). Der berühmteste Slogan dazu: „Are you worthy?“
  • Über die Brauerei: Das Bier war so erfolgreich und eigensinnig, dass es sich irgendwann komplett von der Muttermarke abspaltete. Mittlerweile läuft der Sud offiziell unter der eigenen Sub-Brauerei Arrogant Brewing, um den Kreuzzug gegen langweilige Industrie-Biere fortzuführen.
  • Preis & Verfügbarkeit: Ein absoluter, weltbekannter Meilenstein und Klassiker der modernen Craft-Beer-Bewegung, der international sowie in gut sortierten Spezialläden (und zeitweise auch über die Europa-Ableger) regelmäßig für ca. 4,50 bis 5,00 Euro pro Flasche/Dose zu bekommen ist.
  • Nachweis / Quelle: Offiziell dokumentiert in den Archiven von Stone Brewing, auf Untappd sowie in zahllosen Craft-Beer-Geschichtsbüchern.

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