Drei Tschechen im Glas – unser Kurzbericht
Bei unserer jüngsten Verkostung standen gleich drei tschechische Vertreter auf dem Tisch – und alle drei haben eindrucksvoll gezeigt, warum Tschechien bis heute als echtes Bierland gilt.
Budvar Výčepní machte den Anfang: ein wunderbar sauberes, klassisch tschechisches Schankbier mit knackiger Frische und einer feinherben Hopfennote. Leicht, süffig, absolut alltagstauglich – genau so, wie ein Výčepní sein muss.
Als zweites folgte Kozel Premium Lager: ein rundes, angenehm malzbetontes Lager mit weicher Textur und einer harmonischen Balance aus leichter Süße und dezenter Hopfenherbe. Süffig, zugänglich und typisch tschechisch – ein Bier, das in der Runde sofort positiv auffiel.
Als dritter im Bunde kam Braník Světlý ins Glas – überraschend rund, erstaunlich aromatisch und deutlich besser als sein Ruf. Es erinnerte geschmacklich ein wenig an andere Prager Lager seiner Art und gefiel in der Runde auf Anhieb.
Am Ende stand fest: Drei Biere, drei Stile und jedes davon ein kleines Stück tschechische Bierkultur. Eine Verkostung, die gezeigt hat, wie vielseitig und gleichzeitig traditionsbewusst die Tschechen brauen. Prost!
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