Eine Reise durch die Welt der Malze

Oft wird das Bier in der Öffentlichkeit über den Hopfen definiert – über seine Bittere, seine Fruchtigkeit oder das Aroma, das uns bei einem IPA aus dem Glas entgegenströmt. Doch wer sich tiefer mit der Braukunst beschäftigt, erkennt schnell: das Malz ist der Grundstein vom Bier.

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Malz-Porträt Nr. 5: Das Schaumwunder – Weizenmalz

Weizenmalz ist ein Sonderfall. Es wird aus Weizen statt aus Gerste hergestellt. Da Weizen keine Spelzen (die schützende Hülle des Korns) besitzt, ist die Verarbeitung im Brauprozess für den Brauer deutlich anspruchsvoller – aber das Ergebnis lohnt sich, denn es verändert die Struktur des Bieres komplett.

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Malz-Porträt Nr. 6: Der Süßmacher – Cara-Hell (Karamellmalz)

Wenn wir von "Karamellmalzen" sprechen, verlassen wir das Gebiet der Basismalze und betreten die Welt der Spezialitäten. Cara-Hell ist der bekannteste Vertreter dieser Gruppe. Es wird nicht einfach nur getrocknet, sondern in einem speziellen Verfahren („Verzuckerung“) eingeweicht und dann so erhitzt, dass der im Korn enthaltene Stärkezucker karamellisiert.

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Malz-Porträt Nr. 7: Der Aromen-Turbo – Melanoidinmalz

Wenn du ein Bier hast, das „sehr intensiv malzig“ schmeckt, fast schon wie ein kräftiges Dekoktionsbier (ein aufwendiges altes Brauverfahren), dann ist oft Melanoidinmalz im Spiel. Es wird bei der Mälzung so behandelt, dass es ein Maximum an Melanoidinen bildet – das sind Verbindungen, die bei der Reaktion von Zucker und Aminosäuren entstehen und für Farbe sowie intensiven Geschmack sorgen.

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Malz-Porträt Nr. 10: Der Exot – Rauchmalz

Zum Abschluss unserer Reihe kommen wir zu einem Malz, das wie kein zweites die Gemüter spaltet: das Rauchmalz. Es ist ein echtes Traditionsmalz, das uns einen direkten geschmacklichen Link zur Geschichte des Brauens gibt, als das Malz noch über offenem Holzfeuer getrocknet wurde.

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